GROSSPROJEKT Sportanlage Schönegg

Durch die Verlegung und Erweiterung der Sportanlage Schönegg nach Norden soll nach den Plänen der Stadt Hall auf einem Areal von 22.000 m² ein neues Sportzentrum mit folgenden Sporteinrichtungen entstehen:
Zwei ganzjährig bespielbare, wettbewerbsfähige Kunstrasen-Fußballplätze inkl. Zuschauersitzplätzen und Flutlichtanlage für Vereine, ein Fußballplatz für die Allgemeinheit, Beachvolleyballplatz, Basketballplatz, Weitsprunganlage, Motorik- und Pumptrackpark, Boulderanlage, Eislaufplatz und diverse Nebengebäude.
Die bereits bestehende Vereinstennisanlage inkl. Gastrobetrieb soll ebenfalls im neuen Areal eingegliedert werden.
Zudem müssen die bestehenden Wohn- und Spielstraßen rund um die neue Sportanlage einer zweispurigen Zubringerstraße inkl. Buslinie weichen.



Lebensqualität durch Bauvorhaben gefährdet

Das Haller Naherholungsgebiet „Schönegger-Felder“ dient vielen Menschen als Begegnungs- und Erholungsgebiet.
Vor allem für Familien mit Kindern und ältere Menschen ist das Areal fußläufig erreichbar.
Tagtäglich ist das Aufkommen an erholungssuchenden Menschen aller Altersgruppen bemerkenswert.

 

Verbauung des Naherholungsgebietes

  • Sport- u. Tennisanlage sind bereits vorhanden und für jeden kostenlos und ohne Vereinszugehörigkeit zugänglich.
  • Bestehendes kann erneuert werden, darüber hinaus wird Steuergeld gespart.
  • Freie Grünfl.chen sind mittlerweile Mangelware und sind für Mensch und Umwelt lebensnotwendig.
  • Ein Umdenken der VER-bauungspolitik ist heute wichtiger denn je.

Erhöhtes Verkehrsaufkommen durch Bau von zweispuriger Zubringerstraße

Durch die von Westen her geplante, zweispurige Erschließungsstraße samt Buslinie, müssen die Wohn- und Spielstraßen weichen. Dies wird ein erhöhtes Verkehrsaufkommen samt einhergehenden Emissionsbelastung mit sich bringen. Zudem besteht die Gefahr, dass die Zubringerstraße als Ausweichroute genützt wird.

 

Störfaktoren für Mensch und Natur

  • Lärmbelästigung durch ganzjährigen Spielbetrieb bis 22:00 Uhr, Zubringerverkehr mittels Buslinie und Individualverkehr sowie Gastrobetrieb
  • Lichtverschmutzung durch Flutlichtanlage

Wer wir sind:

Wir sind engagierte BürgerInnen aus Schönegg, Eltern und Großeltern mit Kindern und Jugendlichen in allen Altersgruppen, die gerne aktiv an der Gestaltung des Stadtteils Schönegg mitwirken wollen. 
Angesichts der Größe und Dimension des Projekts „Sportzentrum neu“ ist ein massiver Eingriff in das bestehende Gefüge im Lebensraum Schönegg zu erwarten und kann nur nachhaltig funktionieren, wenn die Menschen aus dem Stadtteil miteinbezogen werden. 
Wir sind der Ansicht, dass die Stadt Hall sehr wohl Sportstätten und Freizeitmöglichkeiten in passender Dimensionierung braucht. Dennoch sehen wir in einem überdimensionierten Großprojekt mitten im Wohngebiet am Rande der Stadt keinen gesamtstädtischen Mehrwert.

Was wir wollen:

  • Erhaltung des Haller Naherholungsgebietes „Schönegger Felder“
  • kein zusätzlicher Verbau von Ackerflächen und Grünland
  • Renovierung der bestehenden Sportanlagen in Hall, ggf. lokale Erweiterung der Altbestände
  • dezentrale Sportstätten und Nutzung von Synergien (z.B. Haller Schwimmbad)
  • Aufrechterhaltung der Wohn- und Spielstraßen rund um den Sportplatz
  • keine zweispurige Zubringerstraße inkl. Buslinie
  • Bedarfserhebung und Stadtteilentwicklungskonzept
  • Transparenz bezüglich Planung inkl. Bürgerbeteiligung


Gemeinsam für ein lebenswertes Schönegg!

Wenn Sie aufgrund obiger Informationen bzgl. „Großprojekt Sportzentrum Schönegg“ unsere Bedenken teilen, dann unterstützen Sie uns bitte auf petition.schoenegg.at.

Alternativ kontaktieren Sie uns via Mail lebensraum@schoenegg.at, via Telefon 0670-4034949 oder sprechen Sie uns persönlich an.


Download Unterstützungserklärung:

Sie können auch gerne die Unterstützungserklärung downloaden, ausdrucken und ausgefüllt an eine der unten aufgeführten Kontaktpersonen übermitteln.

Unterschriftenlisten:

Weiters besteht die Möglichkeit, sich in folgenden Haller Betrieben in die Unterschriftenliste einzutragen:


VertreterInnen der Bürgerinitiative:

Elisabeth und Günter Kirchebner, Doris und Gerhard Mariacher, Christine und Alexander Keil, Martina und Michael Klingseis, Michael Jungmann, Andreas Bauer, Behruz Pietsch, Daniela und Norbert Rettl, Rosmarie und Karl-Heinz Stark, Patricia und Christijan Winkler-Narat, Wolfgang Pig

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